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Aktuelles

Aktiv gegen Brustkrebs

Bei der Behandlung von Brustkrebs hat sich seit der Etablierung des Brustzentrums Siegen-Olpe vieles zum Guten gewendet. Der medizinische Fortschritt hat bewirkt, dass die Therapie oft früher ansetzen und individueller auf die einzelne Patientin zugeschnitten werden kann.

Und auch die Zusammenarbeit zwischen Schul- und Komplementärmedizin schreitet stetig voran: Statt einstiger „Grabenkämpfe“ um die Vorherrschaft in der Krebstherapie steht heute die integrative Onkologie dafür, verschiedene Ansätze miteinander zu kombinieren. Dennoch bleiben zunächst viele Fragen offen. Zu diesen Fragen kamen die beiden Siegener Chefärzte Dr. med. Badrig Melekian, St. Marien-Krankenhaus, und Dr. med. Volker Müller, Diakonie Klinikum Jung-Stilling, beim Patientinnen-Tag „Aktiv gegen Brustkrebs“ Ende September mit über 200 Betroffenen ins Gespräch. Beide arbeiten im Brustzentrum Siegen-Olpe eng zusammen. Der Tag bot die Möglichkeit, sich umfassend in Vorträgen und Workshops über Chancen und Grenzen einzelner Behandlungsverfahren zu informieren und dabei auch über den Tellerrand der schulmedizinischen Therapie hinauszuschauen.

Anhand von konkreten Beispielen aus Klinik und Praxis zeigte Prof. Dr. med. Karsten Münstedt, Leiter des Brustzentrums im Uniklinikum Gießen-Marburg, auf, welche Ansätze es gibt und wie Sie sich bei der Fülle des Angebots orientieren können. Philipp Zimmer von der Sporthochschule Köln berichtete darüber, wie Sport die Krebstherapie begünstigen kann. Und schließlich luden zahlreiche Workshops dazu ein, sich gezielt zu informieren und einige Angebote direkt auszuprobieren.